Beschichtetes Nahtmaterial Supramid aus Polyamid zur Wundversorgung, nicht resorbierbar
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Beschichtetes Nahtmaterial Supramid aus Polyamid zur Wundversorgung, nicht resorbierbar
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Resorbierbares Nahtmaterial Luxcryl 910 aus Polyglactin zur Wundversorgung, 50% Reißkraft nach 21 Tagen
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Resorbierbares Nahtmaterial Luxcryl PDO aus Polydioxanon zur Wundversorgung, 50% Reißkraft nach 21 Tagen
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Monofile, nicht-resorbierbare Nadel-Faden-Kombination
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Monofiles Nahtmaterial Luxamid aus Polyamid zur Wundversorgung, nicht resorbierbar
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Nahtmaterial Damacryl aus Polyglykolsäure, geflochtenes Multifilament zur Wundversorgung, resorbierbar
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Geflochtenes Nahtmaterial Luxpet aus Polyester zur Wundversorgung, nicht resorbierbar
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Resorbierbares Nahtmaterial Luxcryl PGA aus Polyglykolsäure zur Wundversorgung, 50% Reißkraft nach 21 Tagen
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Resorbierbares Nahtmaterial mit schneidender Nadel+Premiumschliff
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Nicht resorbierbares Nahtmaterial, blau, monofil
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Nicht resorbierbares Nahtmaterial mit RK-Nadel + schneidender Diamantspitze
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In der Oralchirurgie, bei dentoalveaolären und parodontologischen Eingriffen, erfordert die korrekte Auswahl des Nahtmaterials eine besondere Aufmerksamkeit. Mittels einer Naht wird nach einem operativen Eingriff ein stabiler Wundverschluss des Weichgewebes erzielt. Dadurch wird die primäre Wundheilung unterstützt und maßgeblich beeinflusst. Gerade in der Implantat- und Parodontalchirurgie (offene Kürettage, diverse Lappenoperationen, gesteuerte Geweberegeneration [GTR] mit Membranen etc.) hat die gewählte Nadel-Faden-Kombination einen entscheidenden Einfluss auf das Operationsergebnis. Ist das Nahtmaterial nicht korrekt ausgewählt, so können Bakterien in die Wunde gelangen, die sich zuvor auf das Nahtmaterial angesiedelt haben. Die Mundhöhle besitzt ein besonders spezifisches Milieu und eine komplexe Besiedlung von Keimen, wodurch der Heilungsprozess von Wunden oftmals problembehaftet sein kann. Zudem können auch kleinere Irritationen und Entzündungen wie Traumatisierungen aufgrund von Kau- oder Sprechbewegungen die Heilung verzögern.
Vermeiden Sie Wundheilungsstörungen bei Patient:innen, indem Sie die verwendeten Nadel-Faden-Kombinationen mit besonderer Sorgfalt auswählen. Nachfolgend erhalten Sie einige nützliche Informationen zum Nahtmaterial sowie eine Anleitung, wie Sie die perfekte Nadel-Faden-Kombination in nur 3 Schritten finden.
In der modernen Zahnmedizin werden heutzutage in der Regel nur noch atraumatische Nadel-Faden-Verbindungen verwendet. Das heißt, dass Nadel und Faden bereits fest miteinander verschweißt sind und somit ein Einfädeln entfällt.
Bei der Auswahl der passenden Nadel ist die Form dieser entscheidend. Je nach Konstruktion gibt es die Nadel zudem auch schneidend, oder nicht schneidend. Der nachfolgenden Tabelle können Sie alle Eigenschaften der Nadeln entnehmen.

Das ideale Nahtmaterial weist folgende Eigenschaften auf:
Die Nahtfäden sind zudem in Schwarz, Grün oder Violet zur besseren Sichtverfolgung eingefärbt. Für den Frontzahnbereich, werden aber mitunter auch ungefärbte Nähte angewendet.
In der Regel werden Wundverschlüsse in der Mundhöhle vorzugsweise mit nicht-resorbierbarem Nahtmaterial gesetzt. Dieses besteht aus zumeist aus synthetischem Material wie Polyamid oder Polyester.
Resorbierbares Nahtmaterial löst sich nach einer gewissen Zeit selbst im Mundraum auf und besteht in der Regel aus Glykol-Polymeren.
Der Fadenbau des Nahtmaterials lässt sich untergliedern in poly- und monofilamente Fäden. Polyfilamente Fäden bestehen aus mehreren Fäden, die miteinander geflochten oder gezwirnt sind. Monofilamente Materialien bestehen aus nur einem Faden. Je nach Fadenaufbau ergeben sich unterschiedliche Eigenschaften.
Polyfiles Nahtmaterial:
Monofiles Nahtmaterial:
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Sie sind sich nicht sicher, welches Nahtmaterial zu Ihren Bedürfnissen passt? Dann wenden Sie sich an Ihre persönlichen Ansprechperson. Die Außendienstmitarbeiter:innen finden die beste Lösung individuell auf Sie zugeschnitten! Jetzt gleich hier kontaktieren und einen Termin vereinbaren.
Nahtmaterial ist entscheidend für atraumatischen Wundverschluss, Heilungsverlauf und Narbenbild – insbesondere in der Oral-, Parodontal- und Implantatchirurgie. Ob resorbierbares Nahtmaterial mit definiertem Abbauprofil oder dauerhaftes chirurgisches Nahtmaterial für Langzeitstabilität: Die richtige Kombination aus Faden und Nadel liefert reproduzierbare, klinisch stabile Ergebnisse.
Wählen Sie nach Gewebe, benötigter Haltezeit und Technik: monofile Fäden bieten eine glatte Oberfläche und minimierte Kapillarität, geflochtene Multifilamente punkten mit sehr guter Knotbarkeit. Praxisgerechte Längen, sterile Einzelpacks und klar gekennzeichnete USP-Stärken machen Nahtmaterial schnell vergleichbar – vom ersten Stich bis zum letzten Knoten.
Für Weichgewebe mit begrenzter Halteanforderung sind resorbierbare Optionen ideal. Ein bewährtes Beispiel ist Luxcryl 910 – ein violett eingefärbtes, geflochtenes Polyglactin-Nahtmaterial (Copolymer aus ~90 % Glykolid und ~10 % L-Lactid). Es bietet minimale Gewebereaktion, hält nach rund 21 Tagen noch ca. 50 % der Reißkraft und ist nach etwa 56–70 Tagen resorbiert. Die stufenlose Nadel-Faden-Kombination ist in praxisrelevanten Längen (z. B. 45 cm und 75 cm) steril verpackt und sofort einsatzbereit.
Ist hingegen eine längere Stabilität erforderlich oder soll der Faden verbleiben, empfiehlt sich nicht resorbierbares Nahtmaterial. Supramid Polyamid Black kombiniert das Handling eines verdrillten, beschichteten Multifilaments mit der Robustheit von Polyamid-6.6-Strängen, die in einer Polyamid-6-Folie eingeschlossen sind. Je nach Stärke existieren auch monofile Varianten (z. B. 5/0, 6/0). Das Material zeigt eine geringe Gewebereaktion, ist in 45/75 cm erhältlich und wird als atraumatische Nadel-Faden-Kombination steril geliefert.
Eine sehr anwenderfreundliche Option ist Coreflon Nahtmaterial aus PTFE mit schwarzer 1/2 Nadel. Die Kombination aus weißem PTFE-Faden und gut sichtbarer, schwarzer Nadel verbessert die Orientierung im OP-Feld. PTFE ist weich und elastisch, gleitet leicht durch das Gewebe, zeigt keinen Memory-Effekt und ermöglicht einen fest sitzenden Knoten. Die runde Nadel mit Schneidkante unterstützt eine kontrollierte, atraumatische Führung. Geliefert wird das Nahtmaterial steril, üblicherweise in Einheiten zu 12 Stück.
Gerade in blutreichen oder schlecht ausgeleuchteten Arealen erhöht die schwarze Nadel die Sichtbarkeit der Stichführung. Das reduziert Fehlerrisiken, beschleunigt standardisierte Abläufe und erhöht die Reproduzierbarkeit – ein Vorteil, der sich im dental-chirurgischen Setting unmittelbar auszahlt.
Monofile Polyamidfäden überzeugen durch glatte, geschlossene Oberflächen und sehr gutes Gewebedurchzugsverhalten. Resorba Resolon Nahtmaterial in Blau ist ein monofiles, nicht resorbierbares Material mit optimaler Knotenreißkraft und keiner Kapillarität. Es bleibt sogar im trockenen Zustand weich und geschmeidig und ist mit zahlreichen Nadelgeometrien verfügbar (z. B. HS/HSM 1/2-Kreis außen schneidend, DS/DSM 3/8-Kreis, GR/GRW/GS gerade).
Die blaue Farbgebung erhöht die intraoperative Sichtbarkeit – ein Plus für präzise Haut- und Schleimhautnähte. Das Nahtmaterial wird in vorgeschnittenen Längen steril konfektioniert, ist sofort einsatzbereit und deckt durch die große Auswahl an Nadelformen ein breites Indikationsspektrum ab.
Orientieren Sie sich zuerst am Gewebe und der benötigten Haltedauer: resorbierbares Nahtmaterial (z. B. Polyglactin) für zeitlich begrenzten Halt, Polyamid oder PTFE für dauerhafte Stabilität. Danach zählen Handling-Präferenzen: Multifilamente bieten exzellente Knotbarkeit, monofile Fäden minimieren Kapillarität. Die passende Nadel richtet sich nach Zugang, Gewebedicke und gewünschtem Penetrationsverhalten (schneidend für festen Halt, rund für maximale Schonung).
Bei den Größen helfen USP-Stufen, ergänzt durch die metrische Einteilung: 3-0 ≈ metric 2 (Ø ca. 0,20–0,249 mm), 4-0 ≈ metric 1,5 (0,15–0,199 mm), 5-0 ≈ metric 1 (0,10–0,149 mm), 6-0 ≈ metric 0,7 (0,07–0,099 mm). Je feiner das Gewebe und je höher der Anspruch an die Narbenästhetik, desto kleiner die Fadenstärke – immer in Abhängigkeit von Zugkräften und Technik.
IMPLANTIS ist Ihr spezialisierter Partner für den chirurgischen und implantologischen Workflow. Sie kombinieren Premium-Marken für kritische Anwendungen mit einem breiten Sortiment zertifizierter Eigenmarken für den täglichen Bedarf – wirtschaftlich, sicher und mit zuverlässiger Logistik. So wird die Beschaffung von Nahtmaterial zum planbaren Teil Ihres Qualitätsmanagements.
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